"Mein Traum ist Wirklichkeit geworden - ich arbeite in der Bauleitung"

Für mich war schon früh klar, dass ich in der Bauleitung tätig sein will – und bei Albert Weil habe ich gelernt, was alles dazu gehört.

Eine frühe und wichtige Lektion für mich war: „Eine Baustelle ist kein Schönwetter-Arbeitsplatz“. Nicht für die Bauarbeiter, aber auch nicht für den Bauleiter oder den, der es mal werden will. Soviel Spaß die Arbeit bei gutem Wetter auch macht, muss man sich darüber im Klaren sein, dass eben auch bei kaltem und feuchtem Wetter gearbeitet wird. Es ist sehr wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Mitarbeitern auf der Baustelle tagtäglich abverlangt wird und, neben all der Theorie, das Praktische dabei auch nicht aus den Augen zu verlieren.

Mein Kontakt zu Albert Weil kam über einen Ferienjob auf der Baustelle in meinem Nachbarort zustande, als ich mit dem Bauleiter ins Gespräch kam und ihm erzählte, dass ich Bauingenieurwesen studiere. Er hat mir dann den entscheidenden Kontakt zu Albert Weil vermittelt, und ermöglicht, dass ich schon wenig später als Werkstudent direkt bei Albert Weil anfangen konnte.

Unter Anleitung der Bauleiter arbeitete ich dann nicht nur im Büro, sondern auch auf der Baustelle selbst – und das war Gold wert! Denn so lernte ich schon parallel zum Studium auch direkt bei erfahrenen Facharbeitern und Polieren die Praxis am Bau.

Drei Tage in der Woche Theorie an der UNI und zwei Tage Praxis bei Albert Weil auf der Baustelle. So wurde ich nicht nur auf den tatsächlichen späteren Arbeitsalltag vorbereitet, sondern verstand auch viel besser, wovon in den Vorlesungen und Seminaren gesprochen wurde – denn ich erlebte es ja hautnah. Und nicht nur auf der Baustelle stand man mir stets mit Rat und Tat zur Seite, auch für die Formulierung meiner Masterthesis war meine Zeit als Werkstudent ein unschätzbarer Mehrgewinn. Und das Ergebnis wurde mit einer „sehr gut“ bewertet…

Nach dem Studium dauerte es dann nicht lange bis ich in der realen Welt des Baustellenalltags angekommen bin. Meine Einarbeitungszeit war vorbildlich und der Übergang vom Jungbauleiter zum Bauleiter schleichend. Nach und nach wurde die Leine immer etwas länger gelassen, bis ich dann plötzlich bemerkte, dass ich die Baumaßnahme selbstständig leitete – ein tolles Gefühl!

Mein Traum ist also Wirklichkeit geworden und ich arbeite in der Bauleitung im Konstruktiven Ingenieurbau, natürlich bei Albert Weil, denn hier wird man auch als junger Bauleiter nie im Stich gelassen. Und, was ich persönlich sehr schön finde: durch die regionale Tätigkeit identifiziert man sich auch sehr stark mit der Baumaßnahme – ein zusätzlicher Ansporn, niemals weniger als sein Allerbestes zu geben.

Henrik Etz (Bauleitung – Konstruktiver Ingenieurbau)